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Akademisches Lehrkrankenhaus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

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Fachgespräch "Ischialgie" Teil 2

 

Fachgespräch "Ischialgie" mit Dr. Jochen Tüttenberg

Teil 2 von 3

Unter einer Ischialgie versteht man eine Quetschung des Ischias-Nervs. Diese wird meist im Bereich der Lendenwirbelsäule verursacht und führt dazu, dass Patienten über Schmerzen im Bein klagen, die ausgehend vom Rücken dort hin ausstrahlen. Weit über 80 Prozent der Fälle lässt sich dieses Krankheitsbild konservativ behandeln. Bei einigen halten die ziehenden, drückenden Schmerzen im Bein aber an. Wenn das über mehrere Wochen der Fall ist, dann wird es ernst! Dr. Jochen Tüttenberg, Chefarzt der Neurochirurgie am Klinikum Idar-Oberstein:

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie am Ball bleiben und lieber öfters einen Arzt aufsuchen, wenn bei Ihnen die Ischialgie auch nach der Behandlung nicht besser wird. In den meisten Fällen geht der Arzt nicht direkt den Weg der konservativen Therapie. Zuerst wird er es mit einer Schmerzmittel-Behandlung versuchen:

Diese Schmerzbehandlung zeigt auch in den meisten Fällen Wirkung. Denn nur in den wenigsten Fällen wird der Nervenschmerz durch unser Gehirn stimuliert. Dr. Jochen Tüttenberg:

Dr. Jochen Tüttenberg, Chefarzt der Neurochirurgie am Klinikum Idar-Oberstein.
Gerade wenn die Schmerzen auf eine Ursache zurückzuführen sind, ist eine schnelle Behandlung von höchster Bedeutung. Unbehandelt kann die Ischialgie nämlich noch viel schwerwiegender als die bisherigen Beinschmerzen werden. Mehr darüber gleich auf der 87.6 Radio Idar-Oberstein.