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Akademisches Lehrkrankenhaus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

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Fachgespräch "Ischialgie" Teil 1

 

Fachgespräch "Ischialgie" mit Dr. Jochen Tüttenberg

Teil 1 von 3

Rückenschmerzen zählen zu der Volkskrankheit Nummer 1 in Deutschland. Nicht selten folgt nach den Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule ein Ziehen und Drücken im Bein. Dieses schmerzende, unangenehme Gefühl kann sich sogar über den Oberschenkel bis in die Zehen ausdehnen. Wenn Sie mit diesen Symptomen bei einem Arzt vorsprechen, ist die Sachlage meist ganz eindeutig. Sie leiden unter einer sogenannten Ischialgie. Dr. Jochen Tüttenberg, Chefarzt der Neurochirurgie am Klinikum Idar-Oberstein:

Das Krankheitsbild der Ischialgie hat seinen Namen also von dem „Nervus ischiadicus“, der Ihnen umgangssprachlich wohl eher als Ischias-Nerv bekannt sein dürfte. Die Ursache einer Ischialgie liegt in aller Regel aber nicht an dem eigentlichen Nerv:

Diese Ursachen führen letztlich dazu, dass der Ischias-Nerv gequetscht wird und daraufhin entstehen die Schmerzen, die bis in Ihren Fuß ausstrahlen können. Gründe für die Quetschungen können unter anderem Folgen von Bandscheibengewebe sein, das den Spinalkanal und somit den Ischiasnerv quetscht. Stellen Sie es sich vor wie bei einem Gartenschlauch, wenn Sie diesen knicken, kommt auch kein Wasser mehr am Ende an. Genau so ist es auch mit den Nerven im Spinalkanal. Die daraus entstehenden Schmerzen lassen sich in den meisten Fällen aber effizient behandeln. Nochmals Dr. Jochen Tüttenberg:

Dr. Jochen Tüttenberg, Chefarzt der Neurochirurgie am Klinikum Idar-Oberstein.
Der Krankheitsverlauf verläuft in einigen, wenigen Fällen schleppend und anhaltend. Wenn das der Fall ist, müssen Sie als Betroffener agieren, bevor Schlimmeres passiert. Mehr dazu gleich auf der 87.6 Radio Idar-Oberstein.