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Freitag, 01. März 2019 - Pressemitteilung

Darmvorsorge rettet Leben!

Der März 2019 ist Darmkrebsmonat. Experten informieren: Vortragsveranstaltung am 13. März im Klinikum Idar-Oberstein

Idar-Oberstein. Darmkrebs gehört unverändert zu den häufigsten Tumorerkrankungen weltweit und stellt eine große medizinisch wie sozioökonomische Herausforderung dar. In Deutschland erkranken jährlich immer noch mehr als 60.000 Personen; 25.000 sterben an Darmkrebs. Typische Symptome wie Stuhlunregelmäßigkeiten, Bauchschmerzen, Blut im Stuhl und Gewichtsabnahme treten meist erst dann auf, wenn der Krebs bereits ein fortgeschrittenes Stadium erreicht hat. Die Tumorstadien entscheiden über die Behandlungsmöglichkeiten und die Prognose. Daher kommt der Früherkennung eine besondere Bedeutung zu.

Im Rahmen einer Initiative des Netzwerkes gegen Darmkrebs informieren Experten des Klinikums Idar-Oberstein zusammen mit niedergelassenen Internisten über Vorsorge, Früherkennung und Behandlung des Dickdarmkrebses.

Am 13. März 2019 von 17 bis 18 Uhr informieren bei der Vortragsveranstaltung „Idar-Oberstein gegen Darmkrebs“ im Hörsaal des Klinikums Idar-Oberstein fünf Experten zum Thema. Im Anschluss stehen Experten des Klinikums zusammen mit den niedergelassenen Internisten Dr. Peter Küpper aus Idar-Oberstein und Dr. Ralf Wulff aus Birkenfeld für Fragen zur Verfügung. Es moderiert Dr. med. Sebastian Gregor, Chefarzt der Medizinischen Klinik I des Klinikum Idar-Oberstein GmbH.


Programm:

17 bis 17.15 Uhr
Dr. med. Sebastian Gregor, Chefarzt der Medizinischen Klinik I
Begrüßung und Einführung in das Thema: Darmkrebs

17.15 bis 17.30 Uhr
Dr. Küpper, Internist aus Idar-Oberstein
Früherkennung und Vorsorge von Darmkrebs

17.30 bis 17.45 Uhr
Dr. Christos Zigouris, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimal-invasive Chirurgie
Die Chirurgie als wichtiger Baustein in der Therapie von Darmkrebs?

17.45 bis 18 Uhr
Dr. Marina Bischoff, Oberärztin der Medizinischen Klinik I
Chemotherapie bei Darmkrebs und Sorge vor Nebenwirkungen


Anschließend Diskussion mit den Referenten, dem Moderator sowie den niedergelassenen Internisten und Präsentation einer Endoskopieeinheit mit praktischer Vorführung einer Polypektomie.

Die Stiftung LebensBlicke setzt sich seit 20 Jahren für die umfassende Information der Bevölkerung über die Möglichkeiten der Darmkrebsfrüherkennung ebenso wie für die Motivation zur Teilnahme an den angebotenen Maßnahmen ein. Schirmherr des Darmkrebsmonats März 2019 ist Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.


Mit der Einführung des i-FOBT haben sich die Chancen für eine Verbesserung der Darmkrebsprävention deutlich erhöht. Das Krebsfrüherkennungsregistergesetz (KFRG) wird im Juli in Kraft treten. Damit erfolgt ein Paradigmenwechsel weg vom opportunistischen Darmkrebsscreening hin zu einem persönlichen Einladungsverfahren. Das Besondere: Männer haben bereits mit 50 Jahren ein Anrecht auf eine Vorsorge-Darmspiegelung. Auch das KFRG löst die Probleme der öffentlichen Wahrnehmung nicht. Von daher wird die Stiftung LebensBlicke auch weiterhin das Ziel verfolgen, über Flyer, Veranstaltungen, Videoclips und über die mediale Öffentlichkeit Chancen und Risiken der Darmkrebsfrüherkennung anzusprechen, zur Teilnahme am Screening zu motivieren und über Kontroversen im Umfeld der Darmkrebsprävention zu berichten.

Darüber hinaus hat die Stiftung mehr als 90 namhafte Befürworter wie beispielsweise Winfried Kretschmann, Johann Lafer, Dr. Eckart von Hirschhausen, Oliver Welke, André Schürrle, Julia Klöckner und Jürgen Drews.

Mit dem Darmkrebsmonat März 2019 rufen die Partner des Netzwerkes gegen Darmkrebs – Deutsche Krebshilfe, Deutsche Krebsgesellschaft, Stiftung LebensBlicke, Felix Burda Stiftung, Kassenärztliche Bundesvereinigung und Gastro-Liga – mit zahlreichen Aktionen die Bevölkerung dazu auf, regelmäßig Angebote der Krebsfrüherkennung wahrzunehmen.


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