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Montag, 17. September 2018 - Pressemitteilung

Nationale Händehygiene-Kampagne macht Halt am Klinikum Idar-Oberstein

Deutschlandtour für die Händehygiene – die nationale Kampagne „Aktion Saubere Hände“ (ASH) bringt in Zusammenarbeit mit der PAUL HARTMANN AG Bewegung in den Infektionsschutz.

Idar-Oberstein. Sie ist die weltweit teilnehmerstärkste und am längsten bestehende Kampagne zur
Verbesserung der Händehygiene: Die 2008 ins Leben gerufene „Aktion Saubere Hände“ (ASH). Am Dienstag, 2. Oktober 2018, macht die ASH im Rahmen ihrer bundesweiten Roadshow von 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr Halt am Klinikum Idar-Oberstein.

Die Aktion richtet sich an die Mitarbeiter des Klinikums und umliegender medizinischer Versorgungszentren, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen. Der Fokus liegt auf dem Patientenschutz: Das Klinikum Idar-Oberstein engagiert sich gezielt für die Händedesinfektion, der wichtigsten Einzelmaßnahme der Infektionsprävention.

„Für uns ist es eine schöne Bestätigung, dass unsere Klinik als Station für die Roadshow der ASH
ausgewählt wurde“, freut sich Verwaltungsdirektor Hendrik Weinz. Denn die Teilnahme ist an vielfältige Voraussetzungen geknüpft. So muss sich jede ausgewählte Einrichtung umfassend für die Händedesinfektion und die Patientensicherheit engagieren. Dazu gehört u.a. auch, dass die hygienebeauftragten Mitarbeiter der Klinik zur Teilnahme am Workshop innerhalb des Aktionstages von ASH on Tour vom regulären Dienst freigestellt werden.

Für die Kliniken, die von der ASH ausgewählt wurden, kann daher allein die Teilnahme bereits als Erfolg verbucht werden. „Wir wollen mit der Teilnahme bewusst ein positives Zeichen setzen. Indem wir unsere Mitarbeiter bei der Umsetzung der Händedesinfektion unterstützen und so letztendlich die Sicherheit unserer Patienten langfristig verbessern“, erklärt Weinz weiter.

In verschiedenen Lernstationen können die medizinischen Mitarbeiter der Krankenhäuser und der umliegenden Gesundheitseinrichtungen wie auch Patienten und Besucher sich informieren und ihr Wissen rund um die Händehygiene erweitern. Das Ziel: Das Potenzial der Händedesinfektion besser auszuschöpfen. Da die Hände des Personals die wichtigsten Überträger von Krankheitserregern sind, ist der Effekt einer optimierten Händehygienepraxis immens. Experten gehen davon aus, dass zahlreiche Krankenhausinfektion so vermieden werden könnten [1].

Interaktive Lernstationen für nachhaltigen Erfolg

Ein Fokus des Aktionstages liegt auf der nachhaltigen Wissensvermittlung. Damit das Gelernte
auch im Alltag abrufbar im Gedächtnis verankert wird, setzen die Experten der ASH auf interaktive Inhalte und spielerische Aufgabenstellungen. Dabei spielen auch Themen wie Empathie und psychosoziale Faktoren eine Rolle. Mitarbeiter sollen zur Reflexion ihres Verhaltens im Alltag angeregt und für die Rolle der Händehygiene im Patientenschutz neu sensibilisiert werden.

Exklusiv für die hygienebeauftragten Mitarbeiter des Klinikums Idar-Oberstein findet außerdem ein
vertiefender Workshop statt, der die Umsetzung der Händedesinfektion in der Praxis nicht nur fördern, sondern auch emotional festigen soll. „Bei der Händehygiene spielt die eigene Haltung eine ganz zentrale Rolle. Wir wollen ein besseres Bewusstsein dafür schaffen, was die Mitarbeiter mit einer besseren Händehygiene bewirken können“, erläutert das ASH-Team.

Wichtige Informationen auch für umliegende Einrichtungen, Patienten und Besucher

Die Händedesinfektion spielt nicht nur für Mitarbeiter des Klinikums eine zentrale Rolle – auch in
anderen Gesundheitseinrichtungen wie Arztpraxen, Pflegediensten, Pflegeheimen oder Reha-Zentren ist die Händehygiene die wichtigste Einzelmaßnahme zum Schutz vor Keimen. Am Aktionstag sind daher auch die umliegenden Einrichtungen eingeladen am ASH-Mobil zu lernen, wann eine Händedesinfektion nützlich sein kann. Darüber hinaus sind auch Patienten und Besucher eingeladen, sich über eine gezielte Händedesinfektion zu informieren, um Krankenhausinfektionen vorbeugen zu können.

Das ASH-Mobil steht am 2. Oktober 2018 von 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr vor der Liegendeinfahrt des Klinikums. Die Lernstationen sind offen für alle Mitarbeiter medizinischer Versorgungszentren, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen der Region.


Quelle: Händehygiene in Einrichtungen des Gesundheitswesens, Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut (RKI), Bundesgesundheitsbl 2016 · 59:1189–1220.


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