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Akademisches Lehrkrankenhaus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

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Mittwoch, 06. Juni 2018 - Pressemitteilung

Die Schaufenster-Erkrankung – pAVK der Beinschlagader; Folgen und therapeutische Möglichkeiten


Foto: SHG Oberarzt Dr. med. Ibrahim Andraos

Idar-Oberstein. Unter dem Motto „Medizin für Jedermann“ findet am Mittwoch, 13. Juni 2018, findet von 17.00 bis 18.00 Uhr im Hörsaal (2. UG) des Klinikums Idar-Oberstein eine Informationsveranstaltung für die interessierte Bevölkerung statt. Der Chefarzt der Gefäß- und Endovaskularchirurgie, Abidin Karatas, und sein Team laden alle Interessierten ins Klinikum zur Vortragsveranstaltung ein. Oberarzt Dr. Ibrahim Andraos referiert zum Thema der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit der Beinschlagader (pAVK). Der Eintritt ist frei und eine Voranmeldung nicht erforderlich.

In Deutschland leiden etwa 4,5 Millionen Betroffene an Durchblutungsstörungen der Beine, nicht zuletzt deswegen, weil die Vorsorge oft vernachlässigt wird. Die Abkürzung "pAVK" steht für die "periphere arterielle Verschlusskrankheit". Diese kompliziert klingende Bezeichnung ist der medizinische Sammelbegriff für Verengungen oder Verschlüsse der Extremitäten versorgenden Blutgefäße. Schon ein kurzer Spaziergang kann für Menschen, die an der Verschlusskrankheit leiden, zu einer Herausforderung werden. Wegen der schmerzenden Beine müssen Betroffene immer wieder stehen bleiben. Im fortgeschrittenen Stadium treten die Symptome auch im Liegen auf. Hauptursache der Erkrankung sind Gefäßablagerungen, die die Schlagadern in den Beinen verengen und damit die Blutversorgung verringern. Sauerstoff und wichtige Nährstoffe erreichen die Muskulatur nicht mehr in ausreichender Menge, Schmerzen entstehen.

Die pAVK bleibt oft lange unbemerkt, da sie anders als beim Herzinfarkt oder Schlaganfall selten sofort zu einer akut lebensbedrohlichen Situation führt. Die Verschlusskrankheit kann auf weitere Gefäßverengungen hinweisen. Es ist daher umso wichtiger, die Risikofaktoren zu kennen und die Symptome frühzeitig ernst zunehmen. Bluthochdruck, Diabetes, Nikotin, eine familiäre Vorbelastung, Bewegungsmangel, Übergewicht und Stress können vor allem in Kombination zu einer pAVK führen. Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto besser sind die Behandlungsergebnisse. Die Gefäß- und Endovaskularchirurgie im Klinikum Idar-Oberstein bietet Patienten eine Vielzahl von individuellen Therapiemöglichkeiten an, die Oberarzt Dr. Andraos in seinem Vortrag vorstellen wird.


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