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Akademisches Lehrkrankenhaus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

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Freitag, 06. April 2018 - Pressemitteilung

Neue endoskopische Schmerztherapie der Wirbelsäule - Schmerztag im Klinikum Idar-Oberstein


Idar-Oberstein. Am Mittwoch, 18. April 2018, informiert die Klinik für Neurochirurgie des Klinikums Idar-Oberstein Patienten und Interessierte im Rahmen eines Schmerztags über Möglichkeiten der Schmerztherapie für Menschen mit Problemen der kleinen Wirbelgelenke und des Iliosakralgelenks. Die Veranstaltung findet von 17.00 Uhr bis ca. 18.30 Uhr im Hörsaal des Klinikums, 2. UG, statt. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Nach der Begrüßung durch den Chefarzt, Priv.-Doz. Dr. Jochen Tüttenberg, geht es in einem ersten Vortrag um die Anatomie und die Besonderheiten der Facettengelenke und des Iliosakralgelenks. Danach referiert Priv.-Doz. Dr. Tüttenberg über die Therapiemöglichkeiten. Im Anschluss steht er für Fragen und zur Diskussion zur Verfügung.

Die Wirbelsäule besteht aus 24 Wirbeln (Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule) sowie dem Kreuz- und Steißbein. Die einzelnen Wirbel sind zum Rücken hin, rechts und links des Dornfortsatzes, über die Facettengelenke verbunden. Degenerative und/oder entzündliche Prozesse dieser Gelenke können Schmerzen verursachen, die sich auf den Rücken projezieren, aber auch bis in den Oberschenkel hineinziehen können.

Das Iliosakralgelenk (ISG) ist die Verbindung zwischen dem Kreuzbein und dem Becken. Es ist eigentlich kaum beweglich, insofern ist die Bezeichnung Gelenk etwas irreführend. Dennoch kann das ISG für stärkste Schmerzen, ebenfalls durch entzündliche und auch degenerative Prozesse, verantwortlich sein.

Die Neurochirurgische Klinik Idar-Oberstein bietet seit einem halben Jahr als neuste Behandlungsmethode die endoskopische Denervierung sowohl der Facettengelenke, als auch des ISG an. Der Vorteil dieser minimal-invasiven Methode ist, dass unter Sicht punktgenau die Nervenstrukturen ausgeschaltet werden, die für die Schmerzen verantwortlich sind. Das hat den Vorteil, dass die Wirkung im Vergleich zu herkömmlichen Methoden unter Röntgenkontrolle stärker ist und wesentlich länger anhält, was eine gerade veröffentlichte Studie für das ISG wissenschaftlich belegt.

Somit sprechen auf dieses Verfahren nicht nur mehr Patienten an, sondern es profitieren auch mehr von ihnen dauerhaft. Priv.-Doz. Dr. Tüttenberg: „Aufgrund unserer eigenen sehr positiven Erfahrungen mit der endoskopischen Schmerztherapie und den positiven wissenschaftlichen Veröffentlichungen zu diesem Thema, freuen wir uns, dass wir am Klinikum Idar-Oberstein mit dieser Methode eine der modernsten und effektivsten Möglichkeiten haben, Patienten mit chronischen Rückenschmerzen zu helfen.“

Das Team um Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Tüttenberg freut sich auf eine interessante Veranstaltung und einen regen Austausch mit Patienten und Interessierten. Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der Firma joimax® GmbH, Karlsruhe, statt


Kontakt und weitere Information :
Klinik für Neurochirurgie
Tel.: +49(0)6781/66-1460
Fax: +49(0)6781/66-1467
E-Mail: neurochirurgie(at)io.shg-kliniken.de



V.i.S.d.P.


Hendrik Weinz
Verwaltungsdirektor


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