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Freitag, 15. Dezember 2017 - Pressemitteilung

Neues ambulantes Therapieangebot für Patienten mit Krebserkrankungen im Verdauungstrakt


Idar-Oberstein. Das Klinikum Idar-Oberstein hat mit Wirkung vom 13.12.2017 die Zulassung für die „Ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) von Patienten mit gastrointestinalen Tumoren und Tumoren der Bauchhöhle“ erhalten und ist damit die dritte Klinik in Rheinland-Pfalz, die dieses Therapieangebot für Patienten vorhält.

Mit der ASV hat der Gesetzgeber für bestimmte Krankheitsbilder flächendeckend Kriterien festgelegt, die den Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Diagnostik und Therapie regeln. Gleichzeitig werden für die in der ASV arbeitenden Experten hohe Anforderungen an die fachliche Qualifikation gestellt.

In den einzelnen Bundesländern entscheiden die sogenannten Erweiterten Landesausschüsse (ELA) darüber, welche Leistungserbringer im Land Aufgaben im Bereich der ASV wahrnehmen dürfen. In Rheinland-Pfalz ist dies der bei der Kassenärztlichen Vereinigung ansässige Erweiterte Landesausschuss. Er prüfte zunächst die umfangreichen Anzeigeunterlagen des Klinikums. Nachdem der Chefarzt der Medizinischen Klinik I, Dr. Sebastian Gregor, in Begleitung von Verwaltungsdirektor Hendrik Weinz und des Chefarztes der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Stefan Stein, das Gremium in seiner Sitzung am 13.12.2017 nochmals detailliert über die Versorgung der onkologischen Patienten am Standort Idar-Oberstein informierte, sprach der Ausschuss die Zulassung des Klinikums zur Teilnahme an der ASV aus. In Kooperationen mit den verschiedenen Leistungserbringern aus dem stationären und ambulanten Sektor führt das onkologische Team damit die häufig im stationären Bereich eingeleitete Therapie in der Onkologischen Ambulanz ambulant fort und kann so die Patienten weiterhin kompetent ambulant behandeln.

Derzeit werden in der Onkologischen Ambulanz des Klinikum jährlich rd. 1.300 Patienten aus der Region behandelt. 330 davon sind Patienten mit Krebserkrankungen des Gastrointestinaltraktes und der Bauchhöhle. Zu diesen Tumorerkrankungen zählen beispielsweise Krebserkrankungen von Speiseröhre, Magen, Darm, Leber, Gallenwege und Bauchspeicheldrüse, d. h. alle Tumoren an Organen, die in irgendeiner Weise an der Verdauung beteiligt sind.



V.i.S.d.P.:

Hendrik Weinz
Verwaltungsdirektor


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